Pressestimmen zu “Wer Freud Ideen gab”

Thomas Barths Monographie […] besticht zuvorderst durch ihre klare Sprache, ihre umfangreiche Quellenanalyse und ihr konsequentes methodologisches Konzept, das gemeinsam mit den aufwendig gestalteten Schemata und Tabellen der vorgenommenen Datenauswertungen sehr stark den Charakter eines betont nüchternen Lehrbuches befördert. […] Barth [gelingt] allein mit seinen ideengeschichtlichen Studien zu Lamarck, Haeckel und Freud eine außerordentlich gründliche und in der Tat längst überfällige Aufarbeitung, die in dieser Form wohl ihresgleichen suchen dürfte. Nicht nur für den eminent therapiewissenschaftlich definierten Forschungsbereich macht dies die Publikation doch sehr lesenswert.
Stefan Köchel in: Werkblatt. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik. H.2/2013

Die Untersuchung von Thomas Barth ist durch die Fülle des Materials sehr anregend; man stößt auf Namen, Ideen und Quellen, die man nicht unbedingt sofort mit psychoanalytischen Gedankengängen verbindet.
Christfried Tögel in: Luzifer-Amor, 54/2014


… impliziten Einfluss erkennt Barth auch bei Freuds Ideen zur Anatomie; in dem Vergleich “sogenannter Wiolder und verschiedenen Formen der Neurose und der infantilen Sexualität sowie den daran anknüpfenden Überlegungen zu Kunst, Religion und Kultur übernahm er Konzepte von Goethe und Darwin. Gerade diese für Freuds Denken typischen Übertragungen aus den Nachbarwissenschaften in seine Psychologie macht Barths Buch zu einer lesenswerten Roadmap der Freudschen Ideengeschichte.
Moritz Senarclens de Grancy in: www.wunder-block.de